Mit Vogelstimmen und Donnergrollen schlägt Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“ einen musikalischen Bilderbogen der Natur im Jahreszyklus auf. Das neue Tanzstück von Choreographin Natalie Wagner und ihrem künstlerischen Team nimmt den Barock-Klassiker als Ausgangspunkt einer zeitgenössischen Auseinandersetzung. Im Zentrum des Stücks steht eine Welt, in der die für uns selbstverständlichen Naturgesetze aus den Fugen geraten. Nichts scheint mehr stabil. Die Choreografie öffnet einen atmosphärischen Raum, in dem Wahrnehmung, Klang und Bewegung verschmelzen – ein Nachdenken über Wandel, Verletzlichkeit und unsere Beziehung zur Welt, die uns trägt.