„[...] Das Orchester musiziert unter der Leitung von Markus Teichler von der Ouvertüre weg phänomenal. Brilliante Homogenität und famoses solistisches Treiben heben die Vielschichtigkeit der circa zwölf Stücke aus 1920er-Schlager, Broadway-Melodien, Sinfonischem, Walzer, Klezmer und Csárdás hervor. Der Ansatz der Holzbläser und die Präzision der Streicher können mit den Wiener Philharmonikern locker mithalten. Auch Schlagwerk und Gitarre nuancieren am Punkt. [...]“
Sächsische Zeitung | Sandra Fleck | 5. Januar 2026
„[...] Krasznay-Krausz‘ spät entdecktes Werk „Die Gelbe Lilie“ zischt ab wie Zunder: Entertainment, Erotik und Emotionen kommen auch dank der Inszenierung von Christian von Götz zu ihrem vollen Recht – stimulierende Ambivalenzen eingeschlossen. [...]“
„[...] Die derzeit spannendste Operetten-Hochburg liegt nicht in Wien, Berlin oder Paris, sondern im tiefsten sächsischen Erzgebirge: Im Eduard-von-Winterstein-Theater Annaberg-Buchholz. [...]“
„[...] Von Götz bekommt vom bewundernswert spielfreudigen und empathischen Ensemble 300%. [...]“
„[...] In burlesken, erotischen und allen anderen Kategorien zischt das wiedergefundene Opus also ab wie Zunder. [...]“
Concerti | Roland H. Dippel | 15. Dezember 2025
„[...] Teichler konnte für seine Arrangements auf die erhaltenen etwa vier Fünftel der originalen Noten zurückgreifen. Den Rest hat er stilsicher ergänzt. [...]“
Die deutsche Bühne | Michael Kaminski | 14. Dezember 2025
„[...] Mit Dirigent Markus Teichler am Pult der Erzgebirgischen Philharmonie Aue bietet die „Gelbe Lilie' so viele nach ungarischem Rezept gepfefferte Musiknummern, dass man über so viel Nähe zum Format eines Emmerich Kalman oder Paul Abraham nur so staunt. … Die Nummern haben alle Hitqualität, sind die sichere Bank dieser Produktion und reißen mit. [...]“
„[...] Der mit allen Operettenwassern gewaschene Richard Glöckner macht diese Partie und den Spagat zwischen Leichtigkeit und Ambition, die ihm die Regie verordnet, hochsouverän zu einem faszinierenden Glanzstück! [...]“
„[...] In Annaberg-Buchholz haben sie dafür ein fein entwickeltes Gespür und ein erfahrenes und spielfreudiges Ensemble, das mutig den Balanceakt zwischen musikalischem Operettenschmiss und dem Blick hinter die Kulissen der Zeit riskiert, ohne abzustürzen. [...]“
„[...] Nachdenken, sich am musikalischen Feuerwerk und einem fabelhaften Ensemble erfreuen und darüber staunen, was ein schon oft totgesagtes Genre an Schätzen so zu bieten hat - was will man von der Operette mehr? [...]“
Freie Presse | Joachim Lange | 15. Dezember 2025
„[...] Da fallen ihm tolle Sachen ein. Es gibt zu einer Tanzroutine eine der wirklich, ich übertreibe nicht, eine der schönsten erotischsten Sexszenen, die ich je auf der Bühne gesehen habe. Im Halbdunkel zwischen diesem Erzherzog und der Judith – so schön inszeniert und so erotisch und gar nicht peinlich. [...]“
„[...] Musikalisch großartig. [...]“
„[...] Ich sage nochmal den Namen Richard Glöckner. Ich bin totaler Fan und empfehle allein für ihn schon weite Reisen. [...]“
Deutschlandfunk (+ Kultur heute) | Uwe Friedrich | 14. Dezember 2025
„[...] Und wenn schließlich vor dem Haus auf der Fahne die Frage weht „Werden wir weltoffen gewesen sein?“, dann darf die Welt ruhig innehalten und hinschauen. Denn was im Erzgebirge auf die Bühne gebracht wird, ist mutig, wertvoll und einfach nur schön. [...]“
Mitteldeutscher Rundfunk (MDR) | Stephan Wiegand | 16.12.2025