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Programm > Sprechtheater > Schauspiel

Mei Harz braucht Lieder - Ein Anton-Günther-Abend

Seine Lieder und Texte kennen unzählige Menschen – im ganzen Erzgebirge und über die Grenzen der Region hinaus. Anton Günther wurde in Gottesgab geboren und ist zwischen den Wäldern des Fichtel- und Keilbergs aufgewachsen, wo er auch seine letzte Ruhe fand. Mit seinem Werk setzte er seiner ‚Haamit‘ ein unvergessenes kulturelles Denkmal. Dabei entstanden seine Lieder in einer Zeit von politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen, die unverkennbar auf ihn einwirkten. Anlässlich seines 85. Todestages im Jahr 2022 begeben wir uns mit diesem Abend auf eine Spurensuche im Leben eines Menschen, den seine Heimat prägte, der das Bild eben jener aber gleichfalls maßgeblich bestimmen sollte.



Die Vorstellung am 03. Oktober 2023 findet als Relaxed Performance statt.

Theater ist eine Vereinbarung. Die Künstler_innen und das Bühnenpersonal verabreden, wie die Vorstellung ablaufen soll. Die Zuschauer_innen nehmen die Plätze ein und befolgen viele ungeschriebene Regeln. Diese sind scheinbar klar und alle sind einverstanden. Aber das Ganze kann auch ziemlich stressig sein. Geht es uns nicht allen manchmal so? Ruhig sitzen, nicht reden, den Platz nicht verlassen können, ziemlich lange und im Dunkeln ...
Eine Relaxed Performance – Entspannte Vorstellung – richtet sich an alle, die sich im Theater ein bisschen freier fühlen möchten. Wir brechen mit der konventionellen Theateretikette und lassen während der Vorstellung die Türen des Zuschauer_innenraums offen. Wir möchten eine entspannte Atmosphäre schaffen und eine Rückzugsmöglichkeit in unserem Snoozle-Raum auf der Studiobühne anbieten. Wir lassen die Lichter an und zeigen eine reizarme Aufführung für alle, die vorher gezögert haben, ins Theater zu gehen. Wir freuen uns auf Sie!

Pressestimmen

“ [...] Wenn anderswo de Menschen annersch sei, also anders sind, sodass man es
gar nicht woanders aushält, sind das dann schlechtere Menschen als man selbst?
Wenn man Heimat über alles stellt, ist das Heimattümelei? So stellt Glöckner seine
Fragen im Programm, biegt damit hin und wieder von der unterhaltenden Leichtigkeit
ab – wenn alle beim „Schneeschuhfahrermarsch“ mitsingen, es Konfetti-
Schnee schneit, wenn Anton charmant um die Peggy scharwenzelt, genauer Peggy
Einfeldt, die Glöckner und Anton am Klavier und auf Gitarre begleitet. Auf die
kritischen Fragen reagiert Anton dann auch mal gereizt: „Dos verstiehste halt
net!“ Erzählt aber dann doch, dass es eben andere Zeiten waren, dass er die Natur zu Hause liebte, die einfachen Leute dort, wo nichts aufgesetzt war, und er erzählt vom
Verantwortungsgefühl, davon, für die Geschwister zu Hause zu sorgen.[...] “

“ [...] Es ist einer der Momente im Programm, bei dem sich der
Kloß im Hals formt. Die Bühne im Dunkeln, verstecken sich Glöckner und Anton
hinter einer Kiste wie in einem Schützengraben und sprechen über Krieg. Und als
Glöckner nachbohrt wegen „Deitsch on frei woll’n mer sei“ weint Anton auch mal
los und schimpft: „Ich bin eine Projektionsfläche! Jeder sieht in mir, was er will!“ [...] “

Freie Presse | Katharina Leuoth | 26.11.2022

 

URAUFFÜHRUNG
von Jasmin Sarah Zamani und Richard Glöckner

Termine

Bühne

So17.09.2318.00 Uhr
So24.09.2315.00 Uhr

Wiesenthaler K3 Oberwiesenthal

Fr29.09.2319.30 Uhr

Bühne

Di03.10.2315.00 Uhr
Di31.10.2318.00 Uhr

Kulturhaus Aue Kleiner Saal

Fr17.11.2320.00 Uhr

Bühne

Fr29.12.2319.30 Uhr
So31.12.2320.00 Uhr
Fr19.01.2419.30 Uhr

Sächsiches Theatertreffen Leipzig

Mi22.05.2418.00 Uhr
Do23.05.2412.00 Uhr

Besetzung

Musikalische Leitung Peggy Einfeldt
Richard Glöckner

Inszenierungsteam

Inszenierung Richard Glöckner / Jasmin Sarah Zamani
Ausstattung Richard Glöckner / Jasmin Sarah Zamani
Puppenbau Paul Ebell
Dramaturgie Asia Schreiter

Öffnungszeiten

Servicebüro
Markt 9

09456 Annaberg-Buchholz

Tel. 03733.1407-131
service@erzgebirgische.theater

Mo bis Fr: 10.00 – 17.00 Uhr
Sa: 10.00 – 13.00 Uhr

Partner und Unterstützer
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Kulturraum Erzgebirge Mittelsachsen
Gefördert durch den Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen
als regional bedeutsame Einrichtung.
Gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus. Diese Einrichtung wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.